Ein Drittel der deutschen Unternehmen hat Kurzarbeit angemeldet, ein Drittel plant das noch, Hunderttausende von Hilfsanträgen sind bei den Förder- und bei Hausbanken eingegangen. Unternehmen, die den Gedanken an eine Insolvenz noch vor wenigen Wochen weit von sich gewiesen haben, prüfen jetzt alle Optionen, müssen um ihr Überleben fürchten. Zugleich müssen sich die Kreditinstitute die Frage stellen: Wie gehen wir mit Kunden um, die zahlungsunfähig werden?

Sie informieren sich kompetent und praxisgerecht über die aktuellen Veränderungen des Insolvenzrechts. Der erfahrene Referent vermittelt Ihnen aktuelle Praxiserfahrungen zu krisenbedingter Kreditvergabe (Darlehen, Limite, Förderkredite) und die damit verbundenen Haftungs- und Anfechtungsrisiken.

Themenschwerpunkte

  • Aussetzung der Insolvenzantragspflicht
  • Einschränkung der Geschäftsleiter-Haftung
  • Reduzierung von Anfechtungsrisiken bei Neukrediten
  • Analyse der Überschuldungssituation
  • Wirkung von Darlehensbelassungserklärungen/Rangrücktrittserklärungen
  • Würdigung positiver Fortbestehens- und Fortführungsprognosen
  • Insolvenzanträge von Gläubigern
  • Aktuelle BGH-Entscheidungen zum Insolvenzrecht

Zielsetzung/Nutzen

Sie lernen eine Strategie für die Krise zu entwickeln, um mit Kunden in dieser Phase richtig umzugehen. Gerade wenn Insolvenzanträge nicht gestellt werden müssen, ist das für die Geschäftspartner mit enormen Gefahren verbunden, wenn ein zahlungsunfähiges Unternehmen den Antrag daraufhin nicht stellt, sondern versucht, so durchzukommen.

Zielgruppe

Führungskräfte und Mitarbeiter aus der Intensivbetreuung, Sanierung und Abwicklung

Hinweise

Als Referent fungiert Thomas Wuschek, SanExpert-Rechtsanwalt, Bottrop.