Die Corona-Pandemie führt aktuell sehr spontan und kurzfristig zur Umstellung auf Heimarbeitsplätze. Es geht darum, dabei zentrale rechtliche Anforderungen an den Datenschutz (das Bankgeheimnis) und die IT-Sicherheit zu kennen, nicht außer Acht zu lassen bzw. kalkulierbar Risiken einzugehen. Insoweit wird der Haftungsrahmen aufgezeigt und es werden entsprechende Lösungsmöglichkeiten dargestellt.

Trotz gebotener Eile, geht es darum, zentrale Anforderungen der Regulatorik (DSGOV/IT) zu wahren. Mit der Veranstaltung sollen die zentralen rechtlichen Hürden bei der Umstellung auf Heimarbeitsplätze dargestellt und Lösungen angeboten werden. Welche Verfahren gilt es zu betrachten? Welche technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen sollten geschaffen werden? Und natürlich – welche rechtlichen Regelwerke und Dokumentationen (DSGVO/IT-Sicherheit) sollten vorliegen?

Themenschwerpunkte

  • Problemaufriss: Heimarbeitsplatz – Daten verlassen das Unternehmen – Herausforderungen für Datenschutz, Bankgeheimnis und IT-Sicherheit
  • Vermittlung des rechtlichen Kontextes, insbesondere der Haftungsrisiken
  • Ermittlung der sachlichen Grundlagen (technische Voraussetzungen, sachliche Mittel und Ressourcen, externe Dienstleister und deren vertragliche Einbindung)
  • Ermittlung der datenschutz- und IT-sicherheitsrechtlichen Grundlagen (Verfahrensdokumentation, Risikobewertung, DSFA-Vorprüfung/DSfA, technisch-organisatorische Maßnehmen Art. 24, 32)
  • insbes. Risikobewertung und -abwägung der sich gegenüberstehenden Interessen
  • Darstellung der Lösungen, insbesondere Mitarbeiterinformationen, -belehrungen und Vereinbarungen
  • Sonderfall: Nutzung von Mitarbeiterinfrastruktur

Zielsetzung/Nutzen

Sie erfahren welche Verfahren es zu betrachten gilt und welche technischen sowie organisatorischen Rahmenbedingungen geschaffen werden sollten.

Zielgruppe

Compliance, IT-Sicherheit, Datenschutz / Beauftragtenwesen, Revision, Marketing, Vertrieb, IT, Organisation, Unternehmenskommunikation, Personal

Hinweise

Als Referent fungiert Herr Rechtsanwalt Stefan Maas. Er ist Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz (zert. TÜV Rheinland) und seit Jahren Dozent für die Kreditwirtschaft Internetnutzung (insbes. Datenschutz, IT-Sicherheit, Marketing und Medien- und Persönlichkeitsrecht, Daten und Kommunikation).