Seit dem 01.01.2019 gilt die neue EBA Guideline für die „Gruppe verbundener Kunden“. Die Neuregelungen müssen im Kreditprozess sachgerecht umgesetzt werden. Mitarbeiter müssen mit Blick auf die Neuerungen und ihre Auswirkungen auf Markt-/Marktfolge, vor allem hinsichtlich Kompetenz und Offenlegung, aber auch in der täglichen Praxis für die sichere Identifizierung des Kreditnehmers als wirtschaftlich/personell verflochtene Einheit/Gruppe vertraut gemacht werden.
Bei der Analyse komplexer Kreditnehmer- / Risikoeinheiten ist es notwendig, aus vielen Informationen und Unterlagen zu einer zusammenfassenden Bonitätsbeurteilung zu gelangen.
Dieses Seminar verknüpft die beiden Themen, so dass Sie Zusammenfassungstatbestände erkennen, korrekte Einheiten bilden und komplexe Kreditnehmer- / Risikoeinheiten strukturiert, sicher und effizient beurteilen können.

Themenschwerpunkte

  • Grundlagen der Bildung von Kreditnehmereinheiten / „Gruppe verbundener Kunden“
  • Festlegung notwendiger Mindestinformationen und Mindestunterlagen
  • Strukturierte Bonitätsanalyse komplexer Kreditnehmereinheiten und von Risikoverbünden
  • Techniken für die Zusammenfassung wirtschaftlicher Unterlagen (wie Steuererklärungen, -bescheide, Jahresabschlüsse, Einnahmen- /Überschussrechnungen, Vermögensaufstellungen) in einer Gesamtbeurteilung
  • Besonderheiten der Bonitätsanalyse bei verbundenen Unternehmen - insbesondere Möglichkeiten der Gewinnbeeinflussung
  • Grundlagen für die Konsolidierung von Jahresabschlüssen, Problematik der Zwischengewinneliminierung
  • Umgang mit Sonder- und Ergänzungsbilanzen in der Jahresabschlussanalyse
  • Umgang mit Unternehmensgruppen im VR-Rating

Zielsetzung/Nutzen

Sie erkennen Zusammenfassungstatbestände und bilden korrekte Einheiten. Sie können komplexe Kreditnehmer- / Risikoeinheiten sicher beurteilen. Ihre Analyse ist effizient und strukturiert.

Zielgruppe

Qualifizierte Mitarbeiter im gewerblichen Kreditgeschäft aus den Bereichen Markt und Marktfolge, Mitarbeiter der Internen Revision.