Den Kernbereich der Beteiligungs- und Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats bilden die in § 87 BetrVG genannten sozialen Angelegenheiten und die Beteiligung des Betriebsrats bei der Einstellung, Versetzung, Ein- und Umgruppierung. Die beiden neue Schwerpunktseminare - Personelle Angelegenheiten (BR0104) und Soziale Angelegenheiten (BR0105) vermitteln dem Betriebsrat die erforderlichen Kenntnisse und helfen den Betriebsratsgremien, die Anforderungen in der betrieblichen Praxis umzusetzen. Beide Teile können unabhängig voneinander in beliebiger Reihenfolge besucht werden.

Themenschwerpunkte

  • Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates in sozialen Angelegenheiten nach § 87 BetrVG
  • Sicherstellung von Persönlichkeitsrechten der Mitarbeiter und der innerbetrieblichen Verteilungsgerechtigkeit
  • Zwingende Mitbestimmung des Betriebsrates oder Gesamtbetriebsrates bei Sachverhalten nach § 87 BetrVG
  • Welche Sachverhalte sind betroffen - Wirkungsfelder des Betriebsrates

Zielsetzung/Nutzen

Schwerpunktseminar Mitbestimmung des Betriebsrats in sozialen Angelegenheiten nach § 87 BetrVG:


Im Rahmen der sozialen Angelegenheiten stehen dem Betriebsrat die stärksten Mitbestimmungsrechte zu. Die zwingend vorgeschriebene Beteiligung der Arbeitnehmervertretung stellt sicher, dass das Persönlichkeitsrecht der Arbeitskollegen geschützt aber auch auf eine innerbetriebliche Verteilungsgerechtigkeit geachtet wird. Regelungen oder Weisungen des Arbeitgebers, die einen der in § 87 BetrVG genannten Sachverhalte aufgreifen,  bedürfen zu ihrer Wirksamkeit zwingend der Zustimmung des Betriebsrats (ggfls. des Gesamtbetriebsrats). Hierzu zählen z.B. betriebliche Regelungen zur Kleiderordnung, zur Nutzung unternehmenseigener aber auch privater Kommunikationsmittel, zu Arbeits- und Pausenzeiten, zur Umsetzung des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes und zur Gewährung außer- oder übertariflicher Zulagen, Tantiemen etc.

Zielgruppe

Betriebsräte