Deutschland befindet sich auf dem Weg in die moderne Informationsgesellschaft - die Nutzung von Internet und Social Media gehören für die allermeisten Menschen zum Alltag. Allerdings stellt sich die virtuelle Welt auch in negativer Hinsicht als ein Abbild der realen Welt dar. Denn in kaum einem anderen Deliktsbereich ist eine derart stark angestiegene Kriminalitätsrate zu bilanzieren wie bei der sogenannten Cyber-Kriminalität.
Die Bandbreite reicht dabei vom betrügerischen Anbieten von Waren und Dienstleistungen, über Kreditkartenbetrug und das verbotene Glücksspiel bis hin zu unlauterer Werbung, Urheberrechtsverletzungen sowie dem illegalen Verkauf von Waffen, Betäubungsmitteln und Medikamenten. Hinzu kommen "Hackingdelikte", also Angriffe, die sich gegen die Infrastruktur oder die Verfügbarkeit von Dienstleistungen im Internet richten. Mit all diesen Aktivitäten wird viel Geld verdient. Geld, dessen Herkunft verschleiert wird und das wieder in den regulären Wirtschaftskreislauf gelangt.

Themenschwerpunkte

  • Klassische Bedrohungen aus dem Internet
  • Angriffsmittel
  • Mobile Endgeräte als Angriffsziel
  • Organisierte Internetkriminalität und das "Deep Web"
  • Identitätsdiebstahl
  • Virtuelle und elektronische Zahlungssysteme (wie z.B. Bitcoins)
  • Geldwäsche mittels virtueller bzw. elektronischer Zahlungssysteme

Zielsetzung/Nutzen

Die Teilnehmer erarbeiten sich ein umfangreiches und vor allem praxisorientiertes Wissen über Bedrohungen bzw. Angriffe via Internet. Sie erkennen die Möglichkeiten, wie illegal erworbenes Geld mittels virtueller bzw. elektronischer Zahlungsmittel gewaschen wird.

Zielgruppe

Geldwäschebeauftragte, Betrugsbeauftragte, "Zentrale Stelle" , interessierte Mitarbeiter