Der CO 2 Handel befindet sich an einem Wendepunkt. Der Preis im Emissionshandel steigt und steigt. Für die Klimaziele des Landes und Strategien der Unternehmen hat dies erhebliche Auswirkungen. Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt bis 2030 die nationalen Treibhausgasemissionen um 55 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu reduzieren. Emissionshandel und Strategien zur Vermeidung von Co2 Emissionen werden jedoch nicht reichen, um das ambitionierte Klimaschutzziel zu erreichen. Vielmehr muss Co2 aus der Atmosphäre entfernt und dauerhaft in Kohlenstoffsenken gebunden werden.

Zertifizierte Verfahren und Methoden, die durch Kohlenstoffbindung dem Klima nützen, schaffen einen Marktwert in Form von handelbaren Co2 Zertifikaten. Genossenschaften kommen als Produzent und Käufer von Co2 Zertifikaten in Betracht.

Themenschwerpunkte

Vergütung von landwirtschaftlichen Kohlenstoffsenken auf Basis der digitalen Erfassung und Nachverfolgung

Hansjörg Lerchenmüller, Marcel Eichler, Carbonfutre GmbH

So entstehen Co2 Zertifikate durch den Einsatz von Pflanzenkohle und Humusaufbau

Wolfgang Abler, CarbonCert GmbH

Zielsetzung/Nutzen

Wir vermitteln Wissen darüber, wie nachhaltige Co2 Zertifikate entstehen und wie diese gehandelt werden, vernetzen interessierte Akteure und potentielle Kooperationspartner.

Zielgruppe

Entscheider aus Genossenschaften, die eine Vergütung von Klimanutzen als neues Geschäftsfeld entwickeln wollen und sich über Verfahren und Methoden der Co2 Bindung durch Humusaufbau und Pflanzenverkohlung informieren wollen.

 

Entscheider aus Genossenschaften, die Co2 Zertifikate zum Emissionsausgleich erwerben wollen.