Unter zwei Aspekten beleuchten die Spezialisten des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands, Karin Tell und Reiner Tomanek, das Thema Solvabilitäts- und Liquiditätsverordnung gemäß KWG. Zum einen geht es darum, zu vermitteln, wie die unterschiedlichen Risiken - Adressrisiken, Marktpreisrisiken, operationale Risiken, Liquiditätsrisiken - erkannt und berechnet werden. Zum anderen klären sie, welche Bedeutung den Kennziffern zukommt, und wie sich diese zusammensetzen.

Themenschwerpunkte

  • Bestandteile der Eigenmittel und deren Begrenzung
  • Angemessenheit der Eigenmittel
  • Anrechnung von Risikoaktiva
  • Berechnung und Unterlegung von Marktpreisrisiken (Währungsrisiken, Optionspreisrisiken, ...)
  • Unterlegung operationeller Risiken
  • Nachweis über ausreichende Liquidität - Zahlungsmittel/Zahlungsverpflichtungen/Restlaufzeiten/Bemessungsgrundlagen in der Liquiditätsverordnung sowie nach CRR
  • Praktische Umsetzung (nur für Nichthandelsbuchinstitute) in agree21

Zielsetzung/Nutzen

Sie kennen die bankaufsichtsrechtlichen Anforderungen an die angemessene Eigenmittelausstattung und Liquidität der Institute. Sie entwickeln Verständnis für die Funktionalität der Kennziffern, die Zusammenhänge und können so die Umsetzung in der bankinternen IT sachgerecht und zielführend vornehmen.

Zielgruppe

Bankmitarbeiter aus den Bereichen Firmenkreditsachbearbeitung, FirmenkundenBeratung und alle Mitarbeiter, für die dieses Thema relevant ist.

Hinweise

Als Refernten fungieren Reiner Tomanek und Karin Tell vom Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband e.V. sowie Dominique Brandt, Fiducia & GAD IT AG.