Sollten Personaler wissen, worin der Unterschied zwischen Verordnung, Richtlinie und Gesetz besteht? Eindeutig ja, denn der sprichwörtlich lange Arm der Regulatorik greift zunehmend häufiger in die Personalarbeit ein.

Die begriffliche Übersetzung der regulatorischen Themen, aber auch die Ableitung von Konsequenzen und Handlungsszenarien für die Personalarbeit fällt indes schwer. Wer sich nicht regelmäßig auf den neuesten Stand bringt, findet sich schnell in einem Dickicht neuer und missverständlicher Begriffe wieder. Antworten auf eine Frage ziehen meist viele neue Fragen nach sich. Das Problem stellt sich längst nicht nur bei neuen, wenig erfahrenen Kräften, sondern auch bei langjährigen und erfahrenen Mitarbeitern.

Wer jedoch die Grundbegriffe der Banktermini kennt und für die eigene Personalarbeit übersetzen kann, gelangt zu einer Feldkompetenz, mit der den Kollegen aus den Fachbereichen angemessen begegnet werden kann.

Themenschwerpunkte

Aktuelle Informationen und Mitwirkungspflichten des Personalmanagements z.B. zu MiFiD II, Aufsichtsrecht, Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk), Compliance, DSGVO, Institutsvergütungsverordnung (neue InstitutsVergV, EBA Guidelines), Geldwäsche und Fraud, Wertpapierthemen (WpHG, MaAnzV und AnsFuG), Kreditthemen (Wohnimmobilienkreditrichtlinie), uam.

Zielsetzung/Nutzen

Sie erhalten Kenntnisse über die bankaufsichtsrechtlichen Anforderungen (z.B. MaRisk und Bundesdatenschutzgesetz). Sie erfahren, welche regulatorischen Themen einen direkten Einfluss auf ihre Personalarbeit haben und wie sie diesen begegnen können.

Zielgruppe

Personalmanagement; Mitarbeiter, die ihre Kenntnisse aktualisieren möchten; Mitarbeiter, die einen Einstieg in die Thematik wünschen.

Hinweise

Als Referentin fungiert Lisa Maierhöfer, Fürstlich Castell'sche Bank in Würzburg, seit 2005 in der Revision als Steuerungsrevisorin tätig. Sie ist diplomierte Bankbetriebswirtin (Frankfurt School of Finance & Management) und Zertifizierte Innenrevisorin.