Die Geldwäsche- und Betrugsprävention hat sich durch umfangreiche Gesetzesänderungen weiterentwickelt und dies findet im Aufgabenkatalog der Zentralen Stelle seine Entsprechung. Als Teilnehmer unserer Veranstaltung, lernen Sie die neuen gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Vorgaben kennen und erhalten Impulse für die Umsetzung in der Praxis. Hierbei steht auch die Betrugsprävention im Fokus.

Zudem werden mögliche Prüfungshandlungen und eine effektive Vorgehensweise vorgestellt und erarbeitet.

Für einen größtmöglichen Praxisbezug können die Teilnehmer vorab auf VR-Bildung eigene Fragen und Themenwünsche einreichen.

Themenschwerpunkte

  • Auswirkungen der 4. EU-Geldwäsche-Richtlinie, des in Kraft getretenen Zahlungskontengesetzes (ZKG) sowie der Zahlungskonto-Identitätsprüfungsverordnung (ZIdPrüfV)
  • aktueller Stand der Novellierungsschwerpunkte der 5. EU-Geldwäsche-Richtlinie sowie der neuen EG-Geldtransfer Verordnung
  • aktuelle Veränderungen der Sorgfaltspflichten aus KWG sowie GwG einschließlich der Auslegungshinweise der DK bzw. BaFin.
  • Risikoanalyse als Grundlage der Geldwäsche- und Betrugsprävention im Zusammenspiel mit der nationalen Risikoanalyse
  • der wirtschaftlich Berechtigte unter dem Blickwinkel der geldwäscherechtlichen Vorschriften sowie der Rahmenbedingungen des Transparenzregisters
  • Ableitung von Sicherungsmaßnahmen auch unter Berücksichtigung von Monitoringkriterien bzw. -szenarien innerhalb eines IT-Monitoringsystems
  • Erweiterung der Definition PEP sowie der Risikoeinschätzung nach 15 Abs. 3 GwG
  • Änderungen in den organisatorischen Regelungen zu den Aufgaben und Pflichten des Geldwäschebeauftragten sowie der Zentralen Stelle nach 25h KWG

Zielsetzung/Nutzen

Sie kennen die aktuellen gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen und erleben die Prüfung anhand praxisorientierter Umsetzungsbeispiele.

Zielgruppe

Interne Revision

Hinweise

Als Referenten fungieren Martin Allinger, Leitung Bankbetriebswirtschaft und Bankaufsichtsrecht, und Alexander Schlichenmaier, Prüfung Genossenschaftsbanken, beide BWGV.