In der CRR sowie im Kreditwesengesetz mit den dazugehörigen Richtlinien und Verordnungen sind grundlegende Definitionen und Festlegungen beschrieben, deren Kenntnis und richtige Anwendung Grundvoraussetzung für die Abwicklung von Bankgeschäften ist. Hierzu gehören elementare Fragen zum Kreditbegriff und zu aufsichtsrechtlichen Ausnahmen, aber auch die Grundzüge der Bildung von Kreditnehmereinheiten sowie die Regelungen und Erleichterungen zu den Groß- und Millionenkreditbestimmungen.

Der Referent Martin Bohmüller, Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband, vermittelt die Grundkenntnisse zum Bankenaufsichtsrecht in kompakter Form. Mit diesem eintägigen Seminar werden die Grundlagen für die aufbauenden Seminare im Bankenaufsichtsrecht, wie z.B. das Spezialseminar "Groß- und Millionenkreditanzeigen" geschaffen.

Neben den elementaren Fragen zum Kreditbegriff und zu aufsichtsrechtlichen Ausnahmen geht er auch auf die Grundzüge der Bildung von Kreditnehmereinheiten sowie auf die Regelungen und Erleichterungen zu den Groß- und Millionenkreditbestimmungen ein. Die Organkreditbestimmungen werden erläutert. Zudem wird in Grundzügen das haftende Eigenkapital, mit seinen für Genossenschaftsbanken wichtigsten Positionen, dargestellt.

Themenschwerpunkte

  • Kreditbegriff
  • Kreditnehmer und Einheitenbildung (KNE/GvK)
  • Überblick über die Großkredit-, Millionenkredit- und Organkreditvorschriften einschließlich AnaCredit
  • Zusammensetzung der anrechenbaren Eigenmittel nach CRR

Zielsetzung/Nutzen

Sie erwerben Grundkenntnisse über die Melde- und Beschlussfassungsvorschriften im Kreditgeschäft nach der CRR und dem KWG mit den dazugehörenden Richtlinien und Verordnungen und können diese Rechtsvorschriften im Zuge der Kreditsachbearbeitung berücksichtigen.

Zielgruppe

Bankmitarbeiter aus den Bereichen Marktfolge Aktiv, Interne Revision, Markt und alle Mitarbeiter, für die dieses Thema relevant ist.