Die gesetzliche Prüfung der Genossenschaft ist ein zentrales Element des Genossenschaftswesens. Die Prüfungshandlung dient dem Schutz von Mitgliedern und Gläubigern. Insbesondere der Aufsichtsrat ist auf die Erkenntnisse der Prüfung angewiesen, will er seinen umfassenden Pflichten als Kontrollorgan nachkommen. Der Prüfungsbericht beinhaltet eine Bewertung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung und Rechnungslegung, gibt Hinweise zu Risiken und beleuchtet die Geschäftsprozesse in einer Gesamtschau. Gleichwohl sind die Fülle der Informationen und deren Terminologie häufig erklärungsbedürftig. Das Seminar erläutert fach- und branchenspezifische Begriffe und legt die gewonnenen Prüfungserkenntnisse inhaltlich dar.

Themenschwerpunkte

  • Der Prüfungsprozess bis hin zum Prüfungsbericht
  • Der schriftliche Prüfungsbericht - Ziele, Adressaten, Anforderungen, Inhalt
  • Die branchenspezifischen Besonderheiten des Prüfungsberichts
  • Behandlung des Prüfungsberichts durch den Aufsichtsrat
  • Wie wird der Prüfungsbericht in der General- und Vertreterversammlung behandelt?

Zielsetzung/Nutzen

Die Teilnehmer verstehen die im Prüfungsbericht verwendete Terminologie, kennen dessen Aufbau, Nutzen und Bedeutung. Sie kennen und verstehen die im Rahmen der gesetzlichen Prüfung gewonnen Erkenntnisse, können diese bewerten und sind in der Lage, daraus eigene Schlussfolgerungen für ihre Tätigkeit abzuleiten.

Zielgruppe

Vorstände und Aufsichtsräte in Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften

Hinweise

Diese Veranstaltung wird nur als Inhouse-Schulung angeboten. Termin und Preis nach Absprache.