Zu Beginn einer Geschäftsverbindung ist jeder Kunde verpflichtet, sich gegenüber seiner Bank zu legitimieren. Dabei muss das Institut aufsichtsrechtlichen, steuerrechtlichen und zivilrechtlichen Vorschriften sowie den Anforderungen aus dem GWG an die Identifizierung eines Kunden genügen.
Für die Mitarbeiter heißt das in der Praxis neben den Rechtsgründen der Legitimation die Anforderungen an die jeweilige Legitimation zu kennen, z.B. unterschiedliche Kontenarten und unterschiedliche Lebenssituationen der Kontoinhaber. Die regelgerechte Legitimation stellt die Qualität des Datenbestandes sicher, minimiert zivilrechtliche/haftungsrechtliche Risiken und ist die erste Gelegenheit, mit dem Kunden ins Gespräch zu kommen und den Grundstein für eine erfolgreiche Geschäftsverbindung zu legen.

Themenschwerpunkte

Rechtsgründe für die Legitimation der Kunden
Legitimation natürlicher Personen
Legitimation juristischer Personen
Sonderfragen der Legitimationsprüfung
  • Online-Geschäfte
  • Anderkonten
  • Legitimationsfragen bei Anordnung einer Betreuung
  • Legitimationsfragen im Nachlassfall
  • Legitimationsfragen bei juristischen Personen des öffentlichen Rechts

Zielsetzung/Nutzen

Sie erwerben Kenntnisse anhand aktueller Praxisbeispiele zur Legitimationsprüfung. Sie lernen die Identifizierung nach dem Geldwäschegesetz, der AO, BGB usw. kennen bzw. vertiefen sie und werden mit den Haftungsfolgen bei unzureichender Legitimationsprüfung sowie Identifizierung vertraut.

Da die Veranstaltung interaktiv ist, profitieren Sie von der Diskussion und Bearbeitung eigener Praxisbeispiele.

Zielgruppe

Mitarbeiter aus dem Bereich Marktfolge Aktiv/Passiv; Kundenberater, Kundenbetreuer Privat-/Firmenkundengeschäft; Mitarbeiter mit Aufgaben bei der Legitimationsprüfung; Auszubildende 3. Lehrjahr