Geht ein Kunde in die Insolvenz, ist das für die Bank an sich schon eine ernste Entwicklung. Wenn sich in dieser Situation herausstellt, dass es Versäumnisse bei der Bearbeitung des Kreditengagements durch die Marktfolge im Hinblick auf rechtliche Vorgaben bei der Sicherheitenbestellung gab, wiegt das doppelt schwer. In der Regel sind diese Versäumnisse allerdings auf Unkenntnis der Vorgehensweisen und Zusammenhänge in Bezug auf ein Insolvenzverfahren zurückzuführen. Mit dem entsprechenden (rechtlichen) Hintergrundwissen, mit der Kenntnis möglicher Gefahrenpunkte und Risiken bei der Bearbeitung des Kreditantrags lassen sich Fehlentwicklungen schon im Vorfeld ausschließen. Im Falle einer Insolvenz entstehen der Bank dann nicht noch Nachteile durch vermeidbare Form- und Gestaltungsfehler.

Themenschwerpunkte

  • Verminderung des Anfechtungsrisikos bereits bei der Hereinnahme der Sicherheit
  • Verstöße gegen den Bestimmtheits- und den Bestimmbarkeitsgrundsatz
  • neue Kredite gegen neue Sicherheiten - Besonderheiten
  • Kreditgewährung in der Krise
  • Verstärkung von Sicherheiten
  • Negativ- und Positiverklärungen
  • anfängliche Übersicherung
  • Probleme bei der Gewährung von Stundungen
  • Verminderung der Anfechtungsrisiken bei inkongruenten Kreditrückführungen
  • Gefahr von Absichtsanfechtungen

Zielsetzung/Nutzen

Sie erkennen rechtzeitig Fehlerquellen bei der Bearbeitung von Kreditengagements (Sicherheitenbestellung) und gewährleisten durch Ihre rechtssichere Arbeit, dass der Bank auch im Falle einer Insolvenz kein Nachteil entsteht.

Zielgruppe

Mitarbeiter aus den Bereichen Marktfolge Aktiv, Privat-/Firmenkreditsachbearbeitung sowie Privat-/Firmenkundenberatung (Einsteigerlevel)