Gerade bei einer Verbraucherinsolvenz sind - sowohl im Interesse des Kunden als auch im Interesse der Bank - Verantwortliche gefragt, die die möglichen Verfahrensabläufe und die Aspekte der Restschuldbefreiung kennen und diese fachlich versiert begleiten. Die entsprechenden Grundlagen, ergänzt um die gesetzlichen Regelungen im Privatkundengeschäft, werden in diesem Kompaktseminar vermittelt.

 

Die Ausführungen zum Thema Verbraucherinsolvenz stellen vor allem den Verfahrensablauf und einzelne Verfahrensmöglichkeiten dar - komplettiert durch die Aspekte zur Restschuldbefreiung.

 

Anknüpfend an die Grundlagen werden die Auswirkungen der gesetzlichen Regelung im Privatkundengeschäft - insbesondere auf die Kreditvergabe - praxisorientiert behandelt.

Die Teilnehmer lernen so die Rechte der Bank in Verbraucherinsolvenzen kennen und sind in der Lage, die Ansprüche ihres eigenen Hauses optimal wahrzunehmen und durchzusetzen.

 

Die Veranstaltung umfasst zwei Teile bzw. separate Webinare von jeweils ca. 90 Minuten.

Themenschwerpunkte

  • Einführung
  • Verfahrensablauf
  • Eröffnungsvoraussetzungen
  • Sicherungsmaßnahmen im Eröffnungsverfahren
  • Entscheidung des Insolvenzgerichts
  • Beteiligte des Insolvenzverfahrens und deren Rechtsstellung
  • Zahlungsverkehr in der Insolvenz
  • Verwertung und Verteilung der Insolvenzmasse
  • Verwertungsrecht der Bank
  • Insolvenzanfechtung
  • Erteilung der Restschuldbefreiung und etwaige Versagungsgründe

Zielsetzung/Nutzen

Sie lernen das Verbraucherinsolvenzverfahren nebst Restschuldbefreiung kennen und werden in die Lage versetzt, ein solches Verfahren aus Sicht der Bank als Gläubigerin selbstständig zu bearbeiten. Des Weiteren lernen Sie den Ablauf eines Regelinsolvenzverfahrens und dessen Auswirkungen auf die Bank-Kunden-Beziehung kennen.

Zielgruppe

Bankmitarbeiter aus den Bereichen Privatkundengeschäft, Abwicklung und Sanierung (Begleitung und Abwicklung von Verbraucherinsolvenzen)

Hinweise

Als Referent fungiert Herr Andreas Boley, Bornheimer Rechtsanwälte.