Die Insolvenz natürlicher Personen bietet immer wieder Anlass zu Rückfragen. Was muss ein natürlicher Schuldner machen, um die Restschuldbefreiung zu erreichen? Wann verhält sich der Schuldner redlich und unter welchen sachlichen und zeitlichen Voraussetzungen kann die Restschuldbefreiung versagt werden? Welches sind die Obliegenheiten? Wo bestehen – das Einkommen des Schuldners in der Insolvenz betreffend – Gestaltungsmöglichkeiten der Gläubiger, mehr Masse zu generieren.

Das Webinar gibt den Teilnehmern einen Überblick über die Insolvenz der natürlichen Person mit dem Schwerpunkt Restschuldbefreiung. Dabei soll anhand praktischer Beispiele die zeitlichen wie sachlichen Voraussetzungen für eine Versagung dargelegt werden, gleichzeitig die Obliegenheiten aufgezeigt werden. Eine wesentliche Einnahmenquelle in der Insolvenz natürlicher Personen stellt dabei das pfändbare Arbeitseinkommen des Schuldners dar. In Grundzügen sollen die Teilnehmer die Gestaltungsmöglichkeiten im Rahmen des Insolvenzverfahrens kennenlernen, um in geeigneten Fällen doch noch mehr „Quote“ generieren zu können. Wo notwendig soll dabei perspektivisch auch auf die Auswirkungen der kürzlich beschlossenen Restrukturierungsrichtlinie auf den Verbraucher eingegangen werden. Auch der am 13.02.2020 vorgestellte RefE eines Gesetzes zur weiteren Verkürzung des RSB Verfahrens soll vorgestellt und seine praktischen Auswirkungen aufgezeigt werden.

Themenschwerpunkte

  • Natürliche Person
  • Restschuldbefreiung
  • Obliegenheiten
  • Gestaltungsmöglichkeiten
  • Einkommen in der Insolvenz

Zielsetzung/Nutzen

Sie erhalten einen Überblick über die aktuelle Lage sowie ein Blick in die Zukunft.

Zielgruppe

Bankmitarbeiter aus den Bereichen Privatkundengeschäft, Abwicklung und Sanierung (Begleitung und Abwicklung von Verbraucherinsolvenzen)

Hinweise

Als Referent fungiert Herr Dipl.-Rpfl. (FH) Stefan Lissner. Er ist stellv. Landesvorsitzender des Bund Deutscher Rechtspfleger Landesverband Baden-Württemberg e.V. sowie langjähriger Insolvenzrechtspfleger beim Insolvenzgericht in Konstanz.