Impuls.Zukunft - out of the box thinking
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In unseren digitalen Impulsen stellen wir zukunftsweisende Innovationen, Pilotprojekte sowie Startups und ihre Geschäftsideen vor. Wir bieten unseren Genossenschaften die Gelegenheit, sich branchenübergreifend auszutauschen, zu vernetzen und potentielle Kooperationspartner kennen zu lernen.

Die Termine im Überblick:

  • 14.04.21 Neue Wertschöpfungsideen für Obst und Gemüse
  • 27.04.21 eMobilität – alternativer Fuhrpark und neue Geschäftsmodellen mit Ladeinfrastruktur
  • 21.05.21 Kohlenstoffsenken in der Landwirtschaft – Zertifizierung und Vergütung
  • 17.06.21 Food-tech: Revolution der Lebens- und Futtermittelbranche?
  • KW 25 Digitale Dienstleistungsinnovationen – von der Idee bis zum best practice


Weitere Informationen zu den kommenden Terminen finden Sie hier:

Webmeeting am 21.05.21 von 14:00 - 17:00 Uhr 
Kohlenstoffsenken in der Landwirtschaft – Zertifizierung und Vergütung
Direkt zur Anmeldung 
 

Der Co2 Handel steht an einem Wendepunkt. Der Preis im Emissionshandel steigt unaufhörlich. Emissionshandel und Strategien zur Vermeidung von Co2 Emissionen werden jedoch nicht reichen, um das ambitionierte Klimaschutzziel Deutschlands zu erreichen. Vielmehr muss Co2 aus der Atmosphäre entfernt und dauerhaft in Kohlenstoffsenken gebunden werden. Zertifizierte Verfahren und Methoden, die durch Kohlenstoffbindung dem Klima nützen, schaffen einen Marktwert in Form von handelbaren Co2 Zertifikaten. Genossenschaften kommen als Produzent und Käufer von Co2 Zertifikaten in Betracht.

  • Vergütung von landwirtschaftlichen Kohlenstoffsenken auf Basis der digitalen Erfassung und Nachverfolgung
    Hansjörg Lerchenmüller, Marcel Eichler, Carbonfutre GmbH
  • So entstehen Co2 Zertifikate durch den Einsatz von Pflanzenkohle und Humusaufbau
    Wolfgang Abler, CarbonCert GmbH
  • Aktuelle Fördermittelprogramme Bioökonomie
    Verena Nopper, Abteilungsleiterin BWGV

Webmeeting am 17.06.2021 von 14:00-17:00
Food-tech: Revolution der Lebens- und Futtermittelbranche?
 Direkt zur Anmeldung


Die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) geht davon aus, dass bis zum Jahr 2035 der globale Markt für pflanzliche Alternativprodukte von derzeit 40 Milliarden auf 290 Milliarden US-Dollar wächst. Gemeint ist damit eine breite Auswahl an Nahrungsmitteln, die aus Algen, Pilzen und stark proteinhaltigen Pflanzen wie Erbsen, Soja oder Lupinen entstehen, aber auch Fleisch, das nicht von echten Tieren stammt, sondern in Bioreaktoren heranwächst, oder Produkte auf Basis von Insekten.

  • Insektenproteine – Proteinproduktion der Zukunft?
    Die Larven der schwarzen Soldatenfliege verwerten pflanzliche Biomasse zu tierischem Eiweiß, Öl und organischem Dünger. Ein Startup aus Leipzig hat Anlagenbau und Verarbeitung professionalisiert und potentielle Abnehmer aus der Futtermittelbranche identifiziert. Die Gründer stellen Produktion, Verarbeitung und Vermarktung von Insektenprotein vor und suchen Partner zur Expansion. Kai Hempel, Madebymade
  • Mikroalgen - Superfood aus dem Bioreaktor?
    Die Integration der Mikroalgentechnologie in bestehende Produktionskreisläufe bietet die Chance für eine effizientere Nutzung von Überschussstrom oder Wärme aus erneuerbaren Energiequellen (z.B. Photovoltaik, Biogas, Pyrolyse). Aus Mikroalgen lassen sich diverse Pflanzeninhaltsstoffe für Lebens- und Futtermittel gewinnen. Die Reststoffe der Algenproduktion könnte darüber hinaus zur Bodenverbesserung eingesetzt werden. Sebastian Weickert, Uni Hohenheim
  • Ackern ohne Boden – Gemüse aus Vertical Farming Systemen
    Das Startup aus Ulm hat Vertical Farming Systeme automatisiert und will den Gemüseanbau zu den Verbrauchern in die Städte holen. Sascha Rose Roko Farming, Aktuelle Fördermittelprogramme Bioökonomie
    Verena Nopper, Abteilungsleiterin BWGV

Webmeeting in KW 25 Termin demnächst hier
Digitale Dienstleistungsinnovationen – von der Idee bis zum best practice


Die Wertschöpfung in klassischen Geschäftsfeldern wie dem Handel und in Dienstleistungen verlagert sich immer mehr zu digitalen Services. Mehr noch – erfolgreiche Geschäftsmodelle der Gegenwart verlieren drastisch an Wert, weil sie durch digitale Services branchenfremder Startups verdrängt und angegriffen werden. Wie können erfahrene Genossenschaften reagieren und sich schnell genug anpassen?

  • In sechs Schritten zu digitalen Geschäftsmodell
    Christoph Krause Kompetenzzentrum Digitales Handwerk, HKW Koblenz
  • Die besten digitalen best practices aus dem Handwerk
    N.N.
  • Aktuelle Fördermittelprogramme Digitalisierung
    Verena Nopper, Abteilungsleiterin BWGV