Leadership der Möglichkeiten – New Work und Innovationen

Innovation bedeutet, zu Tausenden Möglichkeiten Nein zu sagen. Deshalb bin ich mindestens so stolz auf die Dinge, die wir nicht getan haben, wie auf die Dinge, die wir erreicht haben. (Steve Jobs)

Möglichkeiten: Im Grunde hat jede Zeit das Potenzial für ungezählte davon. Im Unterschied zur Vergangenheit beschleicht einen jedoch heute zunehmend das Gefühl, dass durch den rasanten technischen Fortschritt und den umfassenden Informationskosmos die Möglichkeiten schier unüberschaubar geworden sind.

Das Positive daran ist die Chance, die Welt aktiv zu gestalten, das Wissen von vielen zu vernetzen und auf etwas Neues zu konzentrieren, Ideen nicht nur zu denken, sondern direkt Wirklichkeit werden zu lassen. Damit erscheinen selbst Visionen als durchaus machbar und Visionäre wie Steve Jobs beweisen die Umsetzbarkeit.

Bedauerlicherweise ist der Weg zur Realität gewordenen Vision im Denken kurz, in der Praxis jedoch lang. Es stimmt schon, „Innovation bedeutet, zu Tausenden Möglichkeiten Nein zu sagen“, aber woher weiß man – vor allem zu Beginn – ob man zu den richtigen „Nein“ gesagt hat? Das Nicht-Erkennen von Trends, das Verschätzen bei Kundenbedürfnissen, das Verlieren im Detail bei Prozesstransformationen, all diese Fehler rächen sich in einer VUCA-Welt deutlich schneller als früher. Wie ist es also möglich, dem von Anfang an entgegenzuwirken?

Führungskräfte befinden sich hier in einer zentralen Position. Als generalistische Vernetzer behalten sie den Überblick über die aktuellen Projekte und die vom Top-Management ausgegebene Strategie. Zugleich kennen sie die Stärken ihrer Mitarbeiter und können diese zielgerichtet in die entsprechenden Aufgaben und Projekte einbinden. Schaffen sie es darüber hinaus gut zusammenwirkende Teams eigenständig in einem Kreativität ermöglichenden und fehlertoleranten Umfeld arbeiten zu lassen und an den genau richtigen Stellen einzugreifen bzw. die Weichen zu stellen oder zu korrigieren, ist der Output in der Regel sehr gut. Diese Art von Führung wird mit agil beschrieben und gehört dem New-Work-Bereich an, ist aber keinesfalls einfach. Im Gegenteil bedarf es eines sehr guten Gespürs für den Markt und zugleich der Empathie für die Mitarbeiter. Neben Führungsmethoden sind Transparenz, Authentizität und emotionale Intelligenz wichtig, um die komplexen Aufgaben zu bewältigen und alle Vorgänge optimal in einen Gesamtentwurf zu überführen. Dabei spielen auch ganz grundsätzliche Fähigkeiten wie eine gute Moderation und Feedbackschleifen eine entscheidende Rolle, um die Mitarbeiter im wahrsten Sinne des Wortes „mitzunehmen“. Gelingt Führungskräften dies, entsteht Spielraum für Projektteams, Dinge auch mal ganz anders zu denken, auszuprobieren und wirklich aus dem, was nicht ideal war, zu lernen – mit hoher Geschwindigkeit. Dann können Führungskräfte selbstbewusst und entspannt sagen: „Deshalb bin ich mindestens so stolz auf die Dinge, die wir nicht getan haben, wie auf die Dinge, die wir erreicht haben.“

Gerne möchten wir Sie auf die Reise der Möglichkeiten mitnehmen. Seien es unser General Management Programm oder die Seminare zu den Themen agile Führung / digital Leadership, Feedback, Moderation oder Zeitmanagement 4.0. – entdecken Sie mit uns die Dimensionen moderner Führung und Innovation!

Ihr Team der BWGV-Akademie wünscht Ihnen ein spannendes erstes Halbjahr voller Möglichkeiten.                                                                                                                 

Jürgen von Au
Abteilungsleiter

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Dr. Nicola Ettlin
Produktmanagerin Management

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