Führung aktiv gestalten – mit Coaching und Persönlichkeit

Die größte Schwierigkeit der Welt besteht nicht darin, Leute zu bewegen, neue Ideen anzunehmen, sondern alte zu vergessen. (John Maynard Keynes, englischer Ökonom)

Vertraute Pfade zu verlassen und sich ins Unbekannte aufzumachen, wird gerne mit Entdeckungsfreude oder – ökonomischer gedacht – Unternehmergeist als Tugend beschrieben. Hört man jedoch in sich hinein, dann ist der Drang, diese Tugend auch wirklich in die Tat umzusetzen bei vielen eher überschaubar. Der Grund: Es ist einfach unbequem, denn mit Veränderungen gehen zu häufig die Sicherheit der bestehenden Organisationskultur, die Orientierung im Bekannten und der Charme der Routine verloren und werden ersetzt – ja, durch was eigentlich? Neue Strukturen, die alles auf den Kopf stellen, was bisher gegolten hat, noch unerprobte Methoden, deren Zielsetzung und Mehrwert nicht wirklich klar sind und eine Strategie für eine Zukunft, die ohnehin als nicht mehr analysierbar und planbar gilt.

Unter diesen Voraussetzungen ist es nur natürlich, dass sich innerer oder offener Widerstand gegen den organisatorischen Aufbruch ins scheinbar Ungewisse bildet. In der Regel kommt dieser zunächst bei den direkten Führungskräften an, die ihm möglichst konstruktiv begegnen sollen. Neben den verschiedenen Vorgehensweisen und Methoden – Feedback, Aspekte des Change-Managements, Vorbildfunktion, transparente Kommunikation, etc. – trägt es u.U. auch zur Entspannung der Situation bei, wenn zunächst ein Mittelweg zwischen dem gänzlich Innovativen und dem Altbekannten gefunden wird. Damit geht eine genaue und ehrliche Analyse einher, welche Prozesse und Vorgänge schon immer gut und vor allem sinnvoll waren und welche zwingend in agilere oder transformativere Kontexte überführt werden müssen. Ein Austausch auf Augenhöhe mit den Mitarbeitern und die klare Artikulation des Wie und Warum nimmt den Unsicherheiten die Spitze und macht Ängste sowie Unwillen relativer.

Denn ein Veränderungsprozess ist immer auch ein fließender Übergang, der andauern kann und dem das Bewährte gleichsam als „Hafen“ hilft, auch mal den einen oder anderen Blick auf das Meer der Möglichkeiten hinaus zu wagen. Vielleicht ist dann die Schwierigkeit, Mitarbeiter zu bewegen, neue Ideen nicht nur anzunehmen, sondern auch aktiv einzubringen gar nicht mehr so groß und das Alte muss nicht direkt vergessen werden, sondern kann sich ganz allmählich im Neuen auflösen.

Auch an der BWGV-Akademie verbindet sich Bewährtes mit Neuem: Seien es unser Zertifizierter Agiler Coach oder die Seminare zu den Themen Führungspotenzial, Leadership Fresh Up, Führen für Teamleiter und die Agile Führungspersönlichkeit – lassen Sie sich überraschen, was daraus entsteht!


Ihr Team der BWGV-Akademie wünscht Ihnen einen entspannten Sommer und eine schöne Urlaubszeit.
 

Jürgen von Au
Abteilungsleiter

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Dr. Nicola Ettlin
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