Abschied mit Verantwortung, Neuanfang mit Perspektive – Trennungsmanagement als Instrument zeitgemäßer Personalplanung

Unternehmen stehen aktuell vor unterschiedlichsten Herausforderungen: Die Digitalisierung bietet neue, aber auch schwer einschätzbare Möglichkeiten, jüngere Mitarbeitergenerationen mit gewandeltem Selbstverständnis drängen auf den Arbeitsmarkt, transformative Prozesse stellen bewährte Strukturen auf den Prüfstand und die allgemeine Dynamisierung der Produktion verlangt strategischen Weitblick über das bisherige Maß hinaus. Um gesund, wettbewerbs- und zukunftsfähig zu bleiben, sind Organisationen heute darauf angewiesen, klug mit ihren Ressourcen umzugehen und frühzeitig Weichen in diejenige Richtung zu stellen, die mittel- und langfristig die Marktposition ebenso wie den Umsatz sichert. Aktuelle Warnungen über eine möglicherweise bevorstehende Rezession verschärfen die Situation zusätzlich.

Ein Umfeld also, das neben vielen anderen Vorgängen auch Standortschließungen, Personalumschichtungen, Personalabbau und betriebsbedingte Kündigungen forcieren kann. So notwendig die Maßnahmen in der Welt der Zahlen sein mögen, sie bergen ein Problem: Zahlen sind keine Menschen. Zahlen haben keine Familien und keine Emotionen, die von Existenzängsten über Wut bis zu Scham, Gesichtsverlust und Depressionen reichen können. Sie stehen auch nicht im Austausch mit Kollegen, Kunden und Stakeholdern, sind nicht in sozialen Netzwerken aktiv und treten keine neuen Stellen mit Positionen an, in denen sie die Kunden ihres ehemaligen Unternehmens werden. Nun löst diese Erkenntnis natürlich die vorhandenen wirtschaftlichen Zwänge nicht auf, führt jedoch in ein Gedankenspiel, das Trennungen zwar als notwendig begreift, aber zugleich das kündigende Unternehmen nicht aus der Pflicht nimmt – der Pflicht einerseits seinen scheidenden Mitarbeitern und andererseits denjenigen gegenüber, die bleiben. Nicht nur der ehemalige Kollege wünscht sich Begleitung, Beratung und Perspektiven während der Trennungs- und Freistellungsphase; auch die Führungskraft, die einem geschätzten Mitarbeiter, den sie seit zehn Jahren persönlich kennt, eröffnen muss, dass im Unternehmen kein Platz mehr für ihn ist, sollte nicht gänzlich auf sich gestellt sein.

Performance-Management, Trennungsmanagement und Outplacement sind Ansatzpunkte und zugleich in ihrer Kombination Konzepte, die es einer Organisation durch verschiedene Bausteine ermöglichen, zahlengesteuerte Wirtschaftsentscheidungen zumindest menschlicher zu gestalten: mit Wertschätzung für oft langjährige Leistungen bzw. Dienste, von denen die Firma durchaus profitiert hat. Daher ist ein entsprechender Modulbaukasten in unserem Qualifizierungsangebot ein wichtiges und zeitgemäßes Element des Personalmanagements – und für Sie sicher eine Überlegung wert. Der englische Begriff HR bringt es auf den Punkt: Es wird immer ein Dualismus aus Wirtschaftlichkeit und Personalstärke bestehen, aber bei letzterer handelt es sich eben nicht nur um Ressources, sondern um Human Ressources.


Das Team der BWGV-Akademie lädt Sie in diesem Sondernewsletter ein, den neuen Modulbaukasten Performance- und Trennungsmanagement kennenzulernen – für ein stimmiges, kulturelles Gesamtbild und auf direktem Weg in die Zukunft Ihres zukunftsgerichteten Unternehmens.


Mit freundlichen Grüßen

Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e.V
 

Jürgen von Au
Abteilungsleiter

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Dr. Nicola Ettlin
Produktmanagerin

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