Digitaler IQ des Unternehmens
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Die größte Herausforderung für Führungskräfte heute ist nicht die Digitalisierung: Es sind die Menschen.

Während digitale Technologien in rasender Geschwindigkeit zu angenehmen Begleitern des Alltags werden, hängt der Erfolg eines Unternehmens mehr denn je von seinem „digitalen IQ“ ab. Noch mehr sogar vom „digitalen IQ“ der Führungskräfte und Vorstände: Wie definieren, führen und kommunizieren diese die digitale Transformation des Unternehmens? Genauso wichtig jedoch sind die digitalen Kompetenzen derjenigen Mitarbeiter, die als Projektverantwortliche und -leiter die digitalen Themen voranbringen. Sowohl bei Mitarbeitern als auch Führungskräften sind radikale Umwälzungen mit großen Veränderungen verbunden, die nicht immer angenehm sind. Umso wichtiger ist der Ausbau des digitalen Know-hows im Unternehmen wie auch eine gute Steuerung und Begleitung des Veränderungsprozesses.

Digitale Führungskompetenz wird nicht allein durch Medienkompetenz ausgebaut, sondern verlangt nach einem tiefergehenden Verständnis von Sozial- und Persönlichkeitskompetenz, insbesondere im Bereich Kommunikation.


Die Fokussierung auf Mitarbeiter und Kultur ist Motor in Veränderungsprozessen.

Die größte Herausforderung bei der Implementierung digitaler Prozesse ist nicht die technische Ausstattung oder Infrastruktur, es ist der Mangel an digitaler Kultur und entsprechenden Kompetenzen im Unternehmen. Der „digitale IQ“ erfordert ein dynamisches Unternehmensumfeld, in dem Mitarbeiter und Führungskräfte fit gemacht werden in denjenigen Kompetenzbereichen, die sie in einem digitalen, sich stets wandelnden und komplexen Unternehmensumfeld benötigen. Dazu zählen im Bereich der digitalen Führungskompetenzen hohe Kommunikations- und Kooperationsfähigkeiten sowie Teamfähigkeit und Entscheidungsfreudigkeit.

Digitale Führungskompetenz entwickelt sich langfristig am effektivsten, wenn Führungskräfte und Mitarbeiter unter realen Leistungsanforderungen über die Möglichkeit der Selbstreflexion und Selbstbesinnung verfügen.


In sechs Schritten zum digitalen Unternehmen

Den organisatorischen Rahmen bilden folgende sechs Punkte, die Zeit, Fokussierung und Konzentration auf die Strategie erfordern.

  1. klare Ziele in einem Fünf-Jahres-Plan definieren
  2. Pilotprojekte initialisieren
  3. Kapazitäten definieren
  4. Experten für Datenverarbeitung bündeln
  5. Transformation zum digitalen Unternehmen
  6. ganzheitliche Produkte und Dienstleistungen anbieten

Nicht nur die Art, „wie“ Unternehmen an Lösungen herangehen, wird sich verändern, sondern auch das „Was“: auf welche Weise Unternehmen ihren Kunden ihr Portfolio anbieten. Nur mit engagierten Mitarbeitern und einem hohen „digitalen IQ“ unter den Führungskräften können diese Transformationen erfolgreich angegangen werden.

Mit dem neuen Konzept der BWGV-Akademie „Führung 4.0“ werden im Unternehmen die Führungskräfte zu digitalen Experten!