Blended Learning
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Blended Learning ist die Bezeichnung für Trainingsformate, die aus Online- und Präsenz-Phasen bestehen. Dabei schaffen vorgelagerte Online-Phasen ein einheitliches Einstiegsniveau der Teilnehmer und so die Grundlage für ein effektives und effizientes Präsenz-Training. Nachgelagerte Online-Phasen runden das Gesamtkonzept ab, sichern das erreichte Qualifikationsniveau und unterstützen den Transfer in den Arbeitsalltag.

Unsere Blended-Learning- Formate setzen in der Online-Phase auf eine Mischung kollaborativer und Selbstlernformate, integrieren synchrone und asynchrone Elemente in den Lernprozess

und berücksichtigen individuelle Coachingmethoden. Durch praxisorientierte Aufgaben wird Wissen eigenständig erarbeitet. Dieses Wissen wird in der Präsenz-Phase aufgegriffen und weiter vertieft, so dass eine noch stringentere Verzahnung der Online- und der Präsenz- Inhalte entsteht.


Neue Lernformate schaffen Voraussetzungen für „Lernen to go“

Kollaboratives Lernen, hier: lernen in virtuellen Gruppen, wird durch neue Web-Elemente wie Blogs und Foren sowie umfangreiche Kommentier- und Bewertungsfunktionen im Rahmen der Online-Phase erstmals richtig möglich. Virtuelle Teams arbeiten bereits im Vorfeld des eigentlichen Präsenz-Trainings an konkreten Aufgabenstellungen und teilen die Lösungen wechselseitig mit anderen virtuellen Teams. In dieser Phase sind dazu auch Online-Rückmeldungen aus der Gesamtgruppe möglich. Hierbei werden

ganz bewusst Formen der gewohnten Online-Kommunikation der Teilnehmer genutzt. Selbstlernformate

werden in kurze Einheiten überführt, die auch auf mobilen Endgeräten zur Verfügung stehen. Die Inhalte kommen damit zum Lerner: „Lernen to go“. So lassen sich Phasen nutzen, in denen der Lerner aufnahmebereit für Inhalte ist, weil er auf die Kommunikationsmittel zugreifen kann, die ihn sowieso täglich begleiten (Smartphones/ Tablets). Klassische Formate wie Web-based Trainings, Selbstlerntests oder Studienbriefe erfahren Ergänzung vor allem um Formate wie Pod- oder Videocasts.


Integration von synchronen und asynchronen Elementen

Synchrones virtuelles Lernen wird durch moderne Webinartechnik möglich. Die Teilnehmer nehmen im „virtual classroom“ an ersten Trainingseinheiten teil, lernen ihre Mit-Teilnehmer und Trainer kennen, werden für das Thema motiviert und können Fragen zu Inhalten und Abläufen stellen. Ziel eines solchen Webinars im Rahmen von Blended- Learning-Formaten ist es, zum einen Verbindlichkeit für die Nutzung der Online-Phase herzustellen und zum anderen, die Präsenz-Phase von organisatorischen Fragestellungen zu entlasten. Als optimaler Nebeneffekt kommt hinzu, dass Teilnehmer und Trainer den Start in die Online-Phase gemeinsam erleben und sich bereits kennenlernen. Dies erleichtert den Einstieg ins reale Training, da die Phase des Ankommens und der Orientierung erheblich verkürzt wird. Asynchrone Elemente, das heißt, das klassische Selbstlernen, nehmen im Gesamtprozess nach wie vor einen wichtigen Stellenwert ein, da die Erarbeitung von Wissen selbstgesteuert von den Teilnehmer nach deren individueller Zeitplanung erfolgt. Allerdings steht nun eben auch die „Lernen-to-go –Variante“ zur Verfügung.


Individuelle Coaching-Methoden

Die Möglichkeit, außerhalb des Präsenztrainings auf die professionelle Unterstützung der Trainer beispielsweise im Rahmen von Telefon-Coachings zurückzugreifen, liefert den Teilnehmer wertvolle Unterstützung bei der Umsetzung in den Arbeitsalltag. Aufkommende Praxisfragen lassen sich direkt klären und können zeitnah nachbearbeitet werden. Da es sich bei den neuen Blended- Learning-Szenarien teilweise um komplexere Lernwege handelt, gibt es idealerweise zusätzlich einen virtuellen Coach, der die Teilnehmer auf der Lernplattform individuell durch den Lernpfad führt und Informationen sowie Tipps zur Bearbeitung gibt.


Verzahnung von Online- und Präsenz-Inhalten

Die durchgängige Verzahnung von Online- und Präsenz-Inhalten ist die Aufgabe der Trainer. Daher

sind sie bereits aktiv in die Online- Phase eingebunden. Ihnen stehen Lerninhalte wie beispielsweise Videocasts zur Verfügung, die sie im Training einsetzen und dann online auswerten lassen können – oder sie verwenden diese Materialien umgekehrt. Wichtig ist, dass dieses Ineinandergreifen der verschiedenen Phasen des Blended-Learning-Prozesses gelingt. Denn die Teilnehmer werden insbesondere darin einen Mehrwert für ihre Lernanstrengungen erkennen – und dann auch bereit sein, sich auf diese Form des Blended Learnings einzulassen.

Ein Beispiel zur Umsetzung unserer Blended-Learning-Konzepte bietet die Grafik.

Blended Learning Übersicht