Theaterpädagogik für Auszubildende
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„Azubi-Theater“ - Theaterpädagogik für Auszubildende

Dieses Theaterprojekt fördert die Persönlichkeitsentwicklung von Auszubildenden, indem es die Teilnehmer in Workshops zum Theaterspielen animiert und anleitet. Auf diese Weise entwickeln die Auszubildenden mehr persönliche Ausdrucksstärke und Eigeninitiative, was auch zu einer selbstverständlichen Kundenorientierung führt. Ihre Erfahrungen aus diesem Projekt helfen ihnen in ihrem Arbeitsalltag im Umgang mit Kunden und Kollegen - bereichern sie aber auch in ihrer persönlich - privaten Sphäre.

Inhalte

Phase 1 (Tag 1 und 2):

  • Kennenlernen, Vertrauen schaffen, Spielfreude wecken, Ängste abbauen
  • Einführung in die Theaterpraxis: Stimm- und Körpertraining, Arbeit mit Emotionen
  • Vorstellung und praktische Auseinandersetzung mit ästhetischen Mitteln des Theaters: Verfremdung, Rhythmisierung, Umgang mit verschiedenen Materialien,...
  • Grundlagen der Improvisation, Übungen zur Gruppendynamik und zur Eigen- und Fremdwahrnehmung.
  • Texte und Materialen zum Thema sammeln
  • Vor der theoretischen Auseinandersetzung zur (zunächst improvisierten)
  • Umsetzung auf der Bühne

Phase 2 (Tag 3 und 4):

  • Weiterarbeit auf Basis und durch Wiederholung/Vertiefung der Phase 1
  • Rollenarbeit
  • Vertiefung und Weiterentwicklung der Szenen
  • Ideensammlung zu den Themen Bühnenbild, Requisiten, benötigte Kostüme

Phase 3 (Tag 5):

  • Zusammenführung der beiden Gruppen
  • Zusammenführung und Festlegung des dramaturgischen Aufbaus des Stückes
  • Wiederholung und Vertiefung der Phasen 2 und 3
  • Festlegung des Bühnenbilds, der Requisiten, der Beleuchtung und der benötigten Kostüme
  • Verfeinerung der Rollen und Szenen
  • Durchläufe, Umbauprobe, Hauptprobe 

Phase 4 (Tag 6):

  • Generalprobe
  • Aufführung
  • Feedback
  • Rückblick

Das Theaterprojekt sensibilisiert für folgende Kompetenzen und fördert diese:

  • Das eigenverantwortliche Handeln
  • Die Kommunikationskultur (durch regelmäßiges Feedbackgeben und empfangen)
  • Die Eigen- und Fremdwahrnehmung
  • Das „Sich in den Dienst einer Sache stellen“
  • Das Miteinander und nicht Gegeneinander Spielen
  • Das Verfolgen eines gemeinsamen Ziels
  • Das Einbringen von Mut und Kreativität für neue Ideen
  • Das Erkennen und sinnvolle Einsetzen der Kompetenzen jedes Einzelnen
  • Das Treffen von Entscheidungen und Erleben ihrer Konsequenz